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Mario Kart 8 Review

Die Mario Kart Serie ist so wie Pizza, sie hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten nur wenig geändert aber ist immer noch so gut wie eh und je. Ich persönlich habe seit dem Nintendo 64 kein Mario Kart mehr intensiv gespielt und das letzte, in dem ich ein paar Runden drehte, war Mario Kart DS.  Deswegen erfreut es mich umso mehr festzustellen dass die Serie immer noch so viel Spaß wie in meiner Kindheit macht.

 

Man kann Nintendo heute viele Sachen vorwerfen, sie haben scheinbar das Internet immer noch nicht wirklich begriffen, ihre Vermarktung von gewissen Produkten ist äußerst fragwürdig und von dem verschwendeten Potenzial das die Virtual Console repräsentiert will ich gar nicht erst anfangen. Aber wenn Nintendo etwas kann dann ist es Spiele machen und die auf Hochglanz polieren. Und da ist auch Mario Kart 8 keine Ausnahme, es sieht fantastisch aus, läuft flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde und sogar der Online Part ist, obwohl etwas rudimentär, sehr kompetent zusammengestellt.

Wie vorhin erwähnt sieht Mario Kart 8 grafisch hervorragend aus und das ist dem wunderschönen Grafik Stil zu verdanken. Die Charaktermodelle sehen zwar nicht realistisch aus, aber wirken wie waschechte, bis ins Detail durch designte hochqualitative Spielfiguren. Auch die Fahrzeuge haben sehr unterschiedliche Designs und rangieren von ganz normalen Go-Karts über Low Rider Autos bis hin zu Luftschiffen mit Motorrädern. Im Spiel hat man im Grunde die Auswahl zwischen vier verschiedenen Fahrzeugklassen den Go-Karts, Motorrädern, Quads und Autos. Jedes dieser Fahrzeuge steuert sich unterschiedlich und hängt komplett von der Präferenz des einzelnen Spielers ab. Das schöne dabei ist, dass Fahrzeuge nicht an Charaktere gebunden sind und so ist es möglich das Spiel noch mehr an den eigenen Spielstil anzupassen.

 

Die Wahl der Fahrzeuge und Charaktere hängt für mich sehr stark vom Kurs ab. Auf Kursen wie dem Regenbogen Boulevard bevorzuge ich eher wendigere, leichter zu steuernde Charaktere wie den Koopa Trooper oder Toad. Bei Pisten wo es weniger Möglichkeiten gibt von der Strecke zu fallen, wie Toads Autobahn, bevorzuge ich etwas schwerere Charaktere wie Bowser oder Wario, die sind zwar etwas schwerer zu steuern haben aber eine höhere Höchstgeschwindigkeit und sind stabiler im Zweikampf. Wo ich gerade die Strecken angeschnitten habe will ich erwähnen wie phänomenal die durch designt sind und Nintendos kreative Fähigkeiten spiegeln.

Ich werde mich mal ganz weit aus dem Fenster lehnen und behaupte dass kein anderes Entwickler Team auf der Welt solche wunderschönen Meisterwerke auf den Schirm zaubern könnte wie es Nintendo in Mario Kart 8 getan hat. Das Spiel beinhaltet 16 komplett neue Kurse und 16 Kurse die aus älteren Mario Kart spielen entnommen, und mit den neuen Mechaniken geremixt wurden. Wobei ich hier sagen muss, dass viele der alten Kurse leider mit den neuen nicht immer mithalten können, was nicht bedeutet dass die schlecht sind, sie sind halt nicht so perfekt wie viele der neuen Strecken. Und auch die Musik auf den Strecken ist hervorragend und super zusammen gemischt. In der ersten Runde wird sie im normalen Tempo abgespielt in der zweiten ein wenig beschleunigt und in der dritten Runde geht’s dann mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit richtig ab und treibt einen noch extra an.

Wer jemals ein Mario Kart gespielt hat der wird sich auch in Mario Kart 8 sofort zurecht finden, alles ist wie gewohnt: A ist Gas der rechte Schulterknopf ist Drift – das Driften gibt am Schluss einen temporären Boost – und mit dem linken Schulterknopf benutzt man die verschiedenen Items, von denen ich leider nicht sagen kann welche in Mario Kart 8 ganz neu eingeführt wurden da ich weder Mario Kart 7 noch Mario Kart auf der Nintendo Wii gespielt habe. Das einzige was ich weiß ist, dass der blaue Panzer zurück ist, es aber eine Möglichkeit gibt ihn mittels eines Horns abzuwehren. Was sich im Laufe des Spiels als äußerst nützlich erwiesen hat, denn man kann dem Gummiband Effekt mit gewissen defensiven Items sehr gut entgegenwirken, der ist zwar immer noch da aber Spieler die wissen was sie machen und ihre Items richtig rationieren werden vom Spiel belohnt.

 

Wie bei jedem Spiel so ist gibt es immer etwas zu bemängeln und so ist Mario Kart 8 auch keine Ausnahme. Das Spiel bietet 32 Strecken plus den gespiegelten Modus, den man freischaltet indem man alle Grand Prix in der 150cc Kategorie gewinnt, was gar nicht so leicht ist denn die KI darf man nicht unterschätzen, die ist in der Königsdisziplin sogar richtig hart. Des Weiteren stehen 16 Charaktere und über ein Dutzend Fahrzeuge und Fahrzeugteile zum Freispielen bereit. Wo es dann aber ein wenig hapert ist bei den Spielmodi die zur Verfügung gestellt werden.

Die Spieler haben die Wahl zwischen vier verschieden Modi zum einen sind da die Klassischen Grand Prix, Zeitfahren und Schlacht wobei der Schlachtmodus kaum erwähnenswert ist, denn anders als in den alter Mario Kart Spielen spielt man im Schlacht nicht auf einer dafür vorgesehen Karte sondern auf einer von vorgesehenen Strecken. Auf der fährt man dann 3 Minuten gegen andere Spieler und versucht so viele ihrer Ballons wie möglich zu zerstören, was im Grunde dazu führt, dass man einfach auf der Strecke ohne bestimmtes Ziel herumfährt bis man einen Spieler trifft auf den man dann sein Item abfeuert und schließlich weiterfährt bis man jemanden anderes trifft oder die Zeit abläuft. Ein Modus den ich mir wünschen würde, wäre ein Karriere Modus wo ich mich mit meinem Mii von ganz unten bis ganz nach oben spielen kann, und dabei diverse Strecken, Charaktere und Fahrzeugteile freischalte.

 

 

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